News 2012

Spendenbilanz 2011: Sinkende Spendeneinnahmen aufgrund fehlender Katastrophenspenden

Im Schnitt 12,18 Prozent weniger Einnahmen.

Im Schnitt 12,18 Prozent weniger Einnahmen konnten die im Rahmen der Spendenbilanz 2011 befragten deutschen Nonprofit Organisationen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Für Ihre Spendenbilanz befragt der Deutsche Fundraising Verband jedes Jahr rund 60 Organisationen zu ihrem Beitrags- Spenden- und Erbschaftseinkommen sowie den Bußgeldeinnahmen.

Das Feedback der Organisationen lässt darauf schließen, dass dieses Minus sich zu einem großen Teil in den fehlenden Katastrophenspenden begründet. Zwar gab es mit Fukushima im Frühjahr 2011 durchaus ein entsprechendes Ereignis. Hier hielten sich die Spenderinnen und Spender jedoch wesentlich stärker zurück als bei den Katastrophenfällen von Pakistan und Haiti im Jahr davor. Einzig die Organisation Save the Children e.V. hat dem DFRV gegenüber geäußert, dass Ihre Spendeneinnahmen durch Fukushima merklich angestiegen sind.

Die Gesamtsumme der Spendeneinnahmen beläuft sich auf rund 1,410 Mrd. Euro. Der Anteil aus dem Erbschaftsfundraising beträgt knapp 135 Mio. Euro, der Anteil der Einnahmen aus Geldauflagen liegt bei knapp 12 Mio. Euro. Letztere liegen damit insgesamt um 8,34 % höher als im Vorjahr wohingegen die Erbschaften im Vergleich zu 2010 einen Rückgang von 17,13 % zu verzeichnen haben.

Entgegen dem Trend einen massiven Zuwachs an Spendeneinnahmen konnten die v. Bodelschiwnghschen Stiftungen Bethel (+54,26 %), die UNO-Flüchtlingshilfe (+49,32 %) und Care Deutschland-Luxemburg e.V. (+45,23 %). Auch Save the children e.V., die Stiftung Menschen für Menschen, Cap Anamur, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und das Deutsche Komitee für UNICEF haben von Zuwächsen zwischen 21 und 34 Prozent profitiert.

Einen sehr starken Spendeneinbruch mussten die Deutsche AIDS_Hilfe e.V. (-52,94 %), Der Deutsche Caritasverband e.V (-40,26 %), die Deutsche Welthungerhilfe (-37,22 %) sowie die Diakonie Katastrophenhilfe hinnehmen. Mit jeweils mehr als 20 Prozent Einbußen liegen auch terre des hommes Deutschland, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der Kindernothilfe e.V, das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor e.V.  mit Ihren Einnahme noch weit über dem durchschnittlichen Spendenrückgang. Insgesamt konnten 19 Organisationen Mehreinnahmen verzeichnen, 36 dagegen einen Spendenrückgang.

Die Spendenbilanz 2011 können Sie hier einsehen.

 

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