 
Kai Kulschewski
Fundraising Manufaktur
Wüstenfelde 7
24147 Kiel
Telefon: (0431) 6 68 68-30
Telefax: (0431) 6 68 68-31
Email: regionalgruppekiel(at)fundraisingverband.de
Web: www.fundraising-manufaktur.de 
Termine 
Informationen zur Regionalgruppe Kiel 
Die Fundraising-Szene in Schleswig-Holstein ist recht überschaubar. Richtig große Organisationen mit einer Fundraising-Abteilung gibt es kaum. Oftmals arbeiten Fundraiser allein. Meist müssen sie in ihren Stellen zusätzlich auch andere Arbeitsgebiete wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Hinzu kommt eine größere Anzahl von Freiwilligen im Bereich Fundraising. Sie setzen sich mit sehr viel persönlichem Engagement und Geschick für ihre Organisation ein und können mit Fug und Recht behaupten, professionell zu arbeiten.
2004 wurde die Idee geboren, mit der Regionalgruppe allen mit Fundraising Befassten eine Möglichkeit zu geben, sich kennen zu lernen und untereinander weiter zu helfen. Kai Kulschewski von der Fundraising Manufaktur organisierte zusammen mit Lena Schnoor von der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft das erste Treffen. Die Resonanz war sehr gut: Es kamen 21 Interessierte, darunter fast alle Verbandsmitglieder in Schleswig-Holstein.
Schnell war sich die Gruppe darüber einig, einen sehr praxisnahen Austausch zu pflegen. Die Teilnehmer wollten aus ihrem Alltag berichten und mit anderen darüber diskutieren. Daneben wurde auch der Austausch über das eigene berufliche Selbstverständnis gewünscht. Einige Teilnehmer berichteten, dass das Sammeln von Spenden mit Misstrauen begleitet wird und das selbst innerhalb der eigenen Organisation. Für die zukünftigen Treffen fanden sich recht schnell Mitglieder, die jeweils zum Diskussionseinstieg ein Projekt aus ihrer Praxis vorstellten.
Die Gruppe wuchs über Mund-zu-Mund-Propaganda. Mittlerweile sind es knapp 100 Interessenten, von denen in der Regel nicht mehr als 20 an den Treffen teilnehmen. Zudem hat sich ein harter Kern herausgebildet, der sehr vertrauensvoll miteinander umgeht. Daher kam Anfang dieses Jahres auch die Frage auf, wie mit neuen Teilnehmern verfahren werden soll. Diese nutzen die Treffen teilweise, um grundlegendes Wissen mitzunehmen, und treten eher weniger in einen echten Erfahrungsaustausch ein. Beim letzten Treffen wurde folgende Lösung ausprobiert: Im ersten Teil haben wir einen Themenschwerpunkt behandelt. Im zweiten Teil ging es dann über in den Erfahrungsaustausch, der von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Es wurde deutlich gemacht, dass langjährige Treffmitglieder diesen offenen Umgang miteinander besonders zu schätzen wissen. Neue Teilnehmer wurden gebeten, sich ebenso engagiert zu beteiligen. Es war möglich, den Treff nach dem ersten Teil wieder zu verlassen, was einige auch taten. Der Versuch gelang zunächst. Ob sich diese neue Form bewähren wird, bleibt abzuwarten.
Kai Kulschewski, Leiter der Regionalgruppe 
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